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Häfla Hammerschmiede wurde 1682 am Häfla Strom vom Regierungspräsidenten Jacob Fleming gegründet. Die Anlage bestand aus einem Hammer und zwei Herden.

Der Eisenhammer erhielt 1683 Sonderrecht, mit der Genehmigung jährlich 300 Schiffpfund (45 Tonnen) schmiedbares Eisen herzustellen. Die Sonderrechte stützen sich auf die Anwendung von Kohle, erzeugt in den eigenen Wäldern und darauf, dass der Bedarf an Roheisen von eigenen Zinsbauern in Närke erfüllt wurde.Gamla Hammarsmedjan i Häfla (Fotograf: Jan Erik Petterson)

Anfang des 18ten Jahrhunderts wurden umfassende Um - und Neubauten, sowohl an der Schmiede wie an der Wasserkraftanlage gemacht, um die Herstellung zu erweitern.

Im Jahre 1742 wurde das Sonderrecht auf 600 Schiffspfund erhöht, wobei die Bergwerkdistrikte Nora und Linde für die Lieferung von Roheisen aufkommen mussten.

Als der Eisenhammer angelegt wurde, wurde das Eisen nach der deutschen Schmiedetechnik schmiedbar (frischen) gemacht. Anfang des 19ten Jahrhunderts ging man zu englischen Stabeisenherden über und baute Lancashire Herde (Frischherde). Während einiger Jahre mitten des 19ten Jahrhunderts benutzte man Franche-Comté-Herde, ging aber bald zur Lancashire-Schmiede zurück.

1827 wurde "Skjerforsa Mühle und Sägewerk", die 5 km stromabwärts von Häfla Övre Bruk lag, gekauft. Hier wurde ein Kleineisenzeugwerk, heuse Häfla Bruks AB gebaut. Dieses war für Nägel-, Bund- und Bandeisenschmiede bestimmt, sowie Grobschrniedearbeiten verschiedener Arten, wie Hufeisen und Geräten.

1846 bekam Häfla unbegrentzes Herstellungsrecht. Von 1861 bis 1900 blieb das Eisenwerk ein Walzwerk bei "Mellanbruket", dort wo heute Häfla Mühle steht

1924 wurden sämtliche Tätigkeiten bei Häfla Övre Bruk niedergelegt. 1934 wurde er doch für einen Tag wieder in Betrieb genommen, als Häfla Hammerschmiede vom Technischen Museum als industriehistorisches Baudenkmal ausersehen wurde.

Heute gibt es in der Schmiede ein gut bewahrter deutscher Herd, der einzige in Schweden, und ein Lancashireherd. Es gibt hier auch ein Stabeisenhammer aus den Jahren um 1830.

Der Schmelzhammer hat einen hölzeren Helm und einen Hammerkopf in Finspång hergestellt, der 700 Kilo wiegt. Ausserdem steht hier eine "Bagges Blasmaschine", welche die Herde mit Gebläse versah.

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